Fotografieren 

 

Mal ein kleiner Auszug aus einer meiner Abhandlung über das Thema an dem wir hier unseren Spaß haben. vielleicht interessiert es ja den Einen oder Anderen

Die beste Kamera nutzt nix wenn sie zu Hause liegt.

Es ist also immer die Kamera die beste für Dich, die du gerade zur Hand hast. Eine gute Ausrüstung macht noch lange kein gutes Bild. so mancher hat mit billigen Werbegeschenkkameras bessere Bilder gemacht als der Andere mit der teuersten DSLR. Aber wenn man wirklich gute und scharfe Bilden machen will sollte schon eine gute Kameraausrüstung her. schauen wir mal was der Markt so hergibt und wo die Vor und Nachteile so leigen.

Kompacktkameras.

Kompaktkameras weisen meist einen − im Vergleich zur DSLR oder Bridge (die eine Brücke zwischen der kompakten und der Spiegelreflexkamera darstellen) − geringeren Funktionsumfang auf, liefern häufig aufgrund einfacher Komponenten eine schlechtere Bildqualität, sind jedoch auch erheblich preiswerter. Typische Eigenschaften für Kameras dieser Klasse sind auch die Vollautomatik, verschiedene Programme sowie ein Spritzwasserschutz. Sie sind sehr leicht und klein , also sehr handlich und gut führbar.

DSLR SpiegelreflexKameras.

Das sind die wahren Könner, aber auch die Teuersten und Umfangreichsten DSLRs sind ihren analogen Pendants vom mechanischen Aufbau her sehr ähnlich, doch statt eines Films beherbergen sie einen Sensor (CCD-,CMOS ) Der Grundaufbau ist die Kamera als reines Gehäuse. Dazu gehören die Objektive. Wie bei den herkömmlichen Spiegelreflexkameras verwenden die meisten Hersteller eigene Objektiv- und Zubehörsysteme, weshalb DSLR-Benutzer nach der Entscheidung für ein bestimmtes Fabrikat weitgehend auf dieses System festgelegt sind. Zum Teil können Objektive eines Anbieters auch an DSLR anderer Hersteller verwendet werden. Es gibt häufig die Möglichkeit, über Adapterringe die Bajonettverschlüsse anderer Hersteller zu benutzen, wobei jedoch unter Umständen verschiedene Automatikfunktionen nur teilweise oder gar nicht unterstützt werden. Einige Hersteller nutzen kein eigens entwickeltes Bajonettsystem, sondern lizenzieren ein bereits vorhandenes, so dass durchaus auch Optiken an anderen Kameras verwendet werden können. So verbaut zum Beispiel Fuji an eigenen DSLR das von Nikon entwickelte F-Bajonett. Verglichen mit dem Kleinbildfilm verwenden viele DSLR einen kleineren Bildsensor, wodurch bei gegebener Brennweite ein kleinerer Bilausschnitt genutzt wird. Um an solch einer Kamera dieselbe Perspektive wie bei einer Kleinbildkamera zu erzielen, muss ein Objektiv eine um den r (englisch auch crop-Faktor genannt „to crop“ = ausschneiden) kürzere Brennweite aufweisen. Typische Werte für diesen oft falsch als „Brennweitenverlängerungsfaktor“ bezeichneten Formatfaktor sind die APS-C-Sensoren, × 1,5 (Nikon, Sony/Minolta, Pentax, Samsung), × 1,6 (Canon) oder × 2 (Olympus, Panasonic). Das heißt, dass mit einem 50-mm-Objektiv an einer Kamera mit einem Formatfaktor von 1,5 der Bildausschnitt so groß ist wie der eines 75-mm-Objektivs an einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera. Grundsätzliche Probleme digitaler Spiegelreflexkameras sind Staub und andere Verschmutzungen des Bildsensors. Beim Objektivwechsel kann Staub in den Spiegelkasten eindringen, der sich bei folgenden Aufnahmen auf dem Aufnahmesensor ablagern kann. Auch mechanischer Abrieb oder feinste Tröpfchen der Schmierung aus der Spiegel- und Verschlussmechanik können sich niederschlagen. Während in analogen Kameras die Verunreinigungen über den Filmtransport früher oder später abgeführt werden, bleiben sie als Ablagerungen auf dem Bildsensor und sind bei kleinen Blenden als mehr oder weniger deutlich sichtbare Abschattungen auf allen folgenden Bildern sichtbar. Die Hersteller von DSLR bieten unterschiedliche technische Verfahren an, um dieses Problem zu mindern. Manche Fotografen sehen DSLRs nur als eine Kompromisslösung an, da ursprünglich konstruktionsbedingt keine Live-Vorschau des Bildes auf dem Display möglich war. Bereits Ende der 1990er Jahre waren SLRs mit fest angebautem Objektiv und halbtransparentem Spiegel erhältlich, der die Betrachtung des Sucherbildes sowohl im optischen Sucher als auch am Display auf der Rückseite der Kamera ermöglichte. Nach einer Pause wurde das Konzept 2006 von Sony fortgeführt. Etwa seit 2009 hat beinahe jeder DSLR-Hersteller Kameras im Programm, welche eine Live-Vorschau ermöglichen. Durch geringe Größe, relativ niedrige Auflösung und Darstellungsverzögerungen eingeschränkt, können die meisten Vorschau-Displays derzeit (Stand 2012) nicht als vollwertiger Ersatz für den Spiegelreflexsucher angesehen werden, ergänzen diesen aber in manchen Aufnahmesituationen sinnvoll. Falls der eigentliche Aufnahmesensor auch für die Live-Vorschau benutzt wird, erwärmt er sich, da er dauernd und nicht nur während der Aufnahme mit Strom versorgt wird, was zu höherem Rauschen führt. Als erste DSLR gilt die „Electro-Optic Camera“ von Kodak aus dem Jahr 1987. Bei der entscheidung welche DSLR man sich zulegt sollte man auch die Verfügbarkeit von Objektiven und deren unterschiedlichen Aufbau, der sich in der Preisgestaltung niederschlägt berücksichtigen. Nur ein Beispiel. Es gibt bei den modernen Kamras einen Verwackellungsschutz, welcher bei Canon und Nikon in den Objektiven eingebaut ist und die Optik gegen die Bewegung stabilisiert. Während Sony das von Minolta entwickelte System des bewegten Sensors nutzt. Also der Verwackelungsschutz in dem Gehäuse und nicht in der Optik integiert ist Vorteil ist: die Objektive sind viel billiger bei gleicher Abbildungsqualität. und man kann jedes, auch Uhraltobjektive mit Adapteranschluss mit Verwackelungsschutz betreiben. Nachteil des DSLR Systems ist das man mehrere Objektive mitschleppen muß, wenn man über einen größeren Bereich abgedeckt sein will. Im Studio ist das ja wurscht. da nimmt man natürlich die Vorteile der DSLR gern.

Systemkameras.

Eigendlich ist eine Systemkamera eine DSLR ohne den Spiegel. Sie zeigt das Bild nicht in einem Sucher, sondern nur auf dem Dispay auf der Rückseite. aber ansonsten hat es genau so die Wechselobjektive wie die DSLR.

Bridgekamera:

Wie der Name schon sagt, ist die Bridge eine Brücke..und zwar zwischen Kompakt und DSLR. sie hat keine Wechselobjektive wie eine Kompakte aber die Gehäuseform und die optische Qualität orientiert sich an den DSLRs. Sie ist die abgespeckte DSLR zum Mitschleppen. meist kaum größer als eine Faust. Oft mit sehr hochwertigen Objektiven ausgestattet (Sony z.B. mit ZEISS) und haben den Nachteil des verschmutzen des Sensors nicht durch das öffnen durch Objektivwechsel. Bei der Lichtstärke sind allerdings Abstriche zu machen. Aber sie sind eine gute preiswerte "immer dabei" Lösung.

Wieviele Pixel sollte mein Sensor haben.

Das eine Kamera mit vielen Pixeln auch grundsätzlich immer die schärfsten Fotos macht ist ein Trugschluss. Was nutzen mir 40 Millionen Pixel, wenn das Objektiv davor nicht so fein auflösen kann. Zuerst mal muß das Objektiv die Auflösung schaffen. Dann muß der Sensor in der Lage sein diese Auflösung in Signale umzusetzen. Hast du nun einen Sensor mit 6 Million Pixel, oder mit 24 Millionen, so macht das sicher einen Unterschied. doch du mußt mit der Kamerasoftware auch die 4 fache Datenmenge bearbeiten. und da liegt auch ein Hase im Pfeffer, die Software die diese Daten verarbeitet ist jeh nach Hersteller unteschiedlich, genau wie der Aufbau von Sensoren. Der 20 Millionen Sensor einer Firma muß nicht genau so gute Qalitäten haben wie der 20 Millionen einer anderen. Heutzutage wo selbst die mikkrigen Handykameras 20 Milliomen Pixel haben Erst 5, dann 8, inzwischen 13: Nach dem Motto "viel hilft viel" stopfen die Hersteller immer mehr Megapixel in ihre Smartphone-Kameras. Gerade durch die zwei auffälligen Ausreißer – das Nokia PureView 808 mit 41 und das gerade vorgestellte HTC One mit nur 4,3 Megapixel – stellt sich die Frage: Wie viele Megapixel braucht man? Die kurze Antwort lautet: 4,3 Megapixel sind gut, und 41 Megapixel sind gut, 13 Megapixel sind schlecht. Die ausführliche Antwort gibt es in diesem Artikel.

Bildsensor:

mehr Megapixel, bessere Bilder? Die wichtigste Zutat bei der Smartphone-Kamera ist der Bildsensor. Er ist quasi der "digitale Film", der hinter der Linse steckt. Er fängt das eintreffende Licht ein und wandelt es in Bits und Bytes um, die die Elektronik des Handys schließlich als Foto abspeichert. Auf dem Bildsensor sitzen ganz viele kleine Lichtfänger: die Pixel. Je mehr es davon gibt, desto mehr Details fängt der Sensor ein, und desto besser ist die Bildqualität – soweit jedenfalls die Theorie. In der Praxis kommt aber noch ein weiterer Faktor hinzu. Es kommt eben doch auf die Größe an! Den richtigen Bildsensor zu wählen ist beim kauf einer Kamera wichtig, da dieser entscheidet ob eine Kamera für einen bestimmten Bereich geeignet oder eher ungeeignet ist. Grob gesagt ist ein größerer Bildsensor besser für Peoplefotografie geeignet und kleinere für z.B. die Tier- oder Landschaftsfotografie. Der Grund dafür ist die Schärfentiefe, je kleiner der Sensor desto größer ist die Schärfentiefe die erzielt werden kann.Der Vollformat Bildsensor hat eine Größe von 24 x 36 mm und hat damit die gleiche Größe wie ein Negativ oder Dias von analogen Kameras. Durch den großen Sensor sind diese Kameras besonders gut für Portraitfotografie, Hochzeiten oder die Kinderfotografie, da es mit dem großen Sensor besser gelingt Personen oder ähnliches freizustellen und einen schönen unscharfen Hintergrund zu erzeugen. Natürlich lässt sich mit einer solchen Kamera aber auch mit großer Schärfentiefe fotografieren. Vollformatkameras werden oft als Königsklasse angesehen, was sich auch im Preis der Kameras und Objektive zeigt. APS-C Format Bildsensoren im APS-C Format sind ungefähr halb so groß wie die Vollformat Sensoren. Diese Kameras sind kleine Allrounder, sie bieten eine sehr gute Schärfentiefe und mit einem Lichtstarken Objektiv (z.B. 50 mm Festbrennweite) lässt sich auch mit einer geringen Schärfentiefe wie bei den Vollformatkameras fotografieren. Oft wird behauptet das durch den Cropfaktor die Brennweite verlängert wird, doch eigentlich handelt es sich eher um eine Beschneidung des Ausschnittes. Für Amateure die noch nicht genau wissen wohin die Reise geht, ist eine Kamera mit APS-C Sensor empfehlenswert. Mit einer solchen Kamera können viele Bereiche wie z.B. die Sport-, Landschafts-, oder Peoplefotografie abgedeckt werden. Four Third oder auch 4/3-Zoll Sensor Der Four Third Bildsensor fällt kleiner als die APS-C aus und bietet somit noch mehr Schärfentiefe, auch die Bodys der Kameras sind dadurch kleiner und handlicher, was sie für Reisefotografen sehr interessant machen. Peoplefotografie ist auch mit diesen Modellen noch möglich, allerdings kosten gute lichtstarke Objektive für eine Four Third Kamera nicht gerade wenig. Kleinere Bildsensoren rx100 ivBridge- oder Kompaktkameras besitzen noch kleinere Sensoren als das Four Third Format. Dadurch erzielen sie sehr hohe Schärfentiefe und haben ein sehr geringes Gewicht, sowie kompakte Gehäuse. Der Nachteil dieser Kameras ist, dass die Objektive sich nicht wechseln lassen. Dafür hat man teilweise allerdings extrem lange Brennweiten und den Vorteil, dass kein Dreck auf den Bildsensor gelangen kann. Geringe Schärfentiefe mit diesen Kameras zu erzielen wird sehr schwierig sein, weshalb sie für die Peoplefotografie eher ungeeignet sind. Fazit: 2000px-Sensorformate.svgWie ihr sehen könnt ist der Bildsensor ausschlaggebend dafür was ihr Fotografieren wollt. Anfängern würden wir einen APS-C Sensor empfehlen, da diese wahre Allrounder und schon recht günstig zu bekommen sind im Vergleich zu Vollformat oder Four Third Sensoren. Mit diesen Kameras könnt ihr euch erst einmal in den verschieden Bereichen versuchen, wenn ihr euch noch nicht sicher seid in welche Richtung es gehen soll. Solltet ihr euch jedoch schon sicher sein wohin die Reise gehen soll, hoffen wir das euch dieser Bericht weiterhelfen konnte. Auch in der Bauart des Sensor gibt es bei gleicher Pixel anzahl Unterschiede.

Wie funktioniert der Sensor?

Der Sensor ist der Film in Digitalkameras: Auf ihn projiziert das Objektivdas Bild, die einzelnen Bildpunkte können vom Sensor ausgelesen und digital gespeichert werden. Pixel Jeder Bildpunkt ist ein lichtempfindlicher Pixel.  Wie die Pixel angeordnet sind? Senkrecht übereinander und waagrecht nebeneinander. Farbfilter Über jedem Pixel ist ein Farbfilter in Rot, Grün oder Blau. In einer Zeile wiederholen sich Blau und Grün, in der folgenden Grün und Rot, in der nächsten wieder Blau und Grün und so weiter. Es gibt doppelt so viel grüne Pixel wie rote oder blaue. Glasscheibe Über dem Sensor ist eine Glasscheibe. Diese kann aus mehreren Schichten bestehen, beispielsweise einem Infrarot-Sperrfilter und Gläsern mit Kristallsubstraten. Das soll die Farbwiedergabe verbessern und Moiré (störende Muster) verhindern. Tiefpassfilter oder Anti-Aliasing-Filter sind zwei Glasschichten aus doppelbrechendem Material. Sie verhindern oder reduzieren Moiré, aber zeichnen das Bild weich. Es wird später geschärft durch RAW Konverter, Bildbearbeitungsprogramme oder von der Kamera, falls sie RGB-Bilder erzeugt. Elektrische Ladung Das Licht des Bilds ändert die elektrische Ladung eines Pixels. Nach der Belichtung wird die Ladung jedes Pixels ausgelesen und als Zahl gespeichert, die besagt, wie hell der Bildpunkt ist. Bauarten (Sensortypen) Wie oben beschrieben funktionieren CCD- und Active Pixel Sensoren (CMOS-Sensoren), nicht der Foveon-X3-Sensor. Folgend sind die unterschiedlichen Bauarten sehr kurz beschrieben: Kein Fotograf sucht eine Kamera aus aufgrund ihres Sensortyps und ich kenne keine Kamera, die mit unterschiedlichen Sensoren zur Auswahl angeboten wird. Die Technik schreitet rasch voran und Aussagen über Vor- und Nachteile einer Sensorbauart sind für die "bildnerische" Fotografie nicht relevant: Ich will wissen, ob eine bestimmte Kamera gute Bilder fotografiert gemessen am "Stand der Technik". Interessiert mich dich technische Qualität, vergleiche ich nicht abstrakte Vor- und Nachteile von Sensorbauweisen, sondern die Bilder, die verschiedene Kameras bei unterschiedlichen ISO-Einstellungen liefern. CCD-Sensoren CCD ist das Akronym für Charge-coupled Device ("ladungsgekoppeltes Bauteil"). Die Ladungen der Pixel werden vor dem Auslesen verschoben hin zu einem Verstärker, was Zeit benötigt. Um so mehr Pixel um so mehr Zeit.Active Pixel Sensoren (CMOS-Sensoren) CMOS ist die Abkürzung für Complementary Metal Oxide Semiconductor ("komplementärer Metall-Oxid-Halbleiter"). Jeder Pixel hat einen Verstärker und kann "direkt" ausgelesen werden (schneller als ein CCD-Sensor). Foveon-X3-Sensor Foveon ist ein amerikanisches Unternehmen. Ihr Produkt, der X3-Sensor, hat für jeden Pixel 3 übereinander liegende Dioden, je eine für die Lichtfarben Blau, Grün und Rot (von oben nach unten). Diese Bauart weicht ab vom oben beschriebenen Mosaikmuster des CCD- und CMOS-Sensors. RAW-Format Die Kamera speichert im RAW-Format die Sensordaten ohne weitere Veränderung, zum Beispiel auf eine Compact-Flash-Karte. Alle Spiegelreflexkameras sollten Bilder im RAW-Format speichern können, die meisten kompakten (Sucher) Kameras speichern meist nur umgerechnete RGB-Bilder. RGB-Format In RGB-Bildern, zum Beispiel JPEGs, ist für jeden Bildpunkt gespeichert, wieviel Rot, Grün und Blau er enthält. Das sind die drei Grundfarben der additiven Farbmischung, aus denen alle Farben gemischt werden können. Farbinterpolation Die Abbildung oben zeigt: Jeder Pixel kennt nur den Anteil einer Farbe: Rot, Grün oder Blau. Ein roter Filter vor einem Pixel lässt nur rotes Licht durch, ein grüner nur grünes und ein blauer nur blaues. Die beiden fehlenden Farbanteile werden erraten (interpoliert) anhand der Farben der angrenzenden Pixel. Qualität Die Qualität der Farben hängt auch ab von der Güte der Interpolation. Speichert die Kamera RGB-Bilder, berechnet ihre Software die Farben, bei RAW-Bildern erledigt das auf einem Computer (Notebook, Desktop) eine Software: Der RAW-Konverter. Ein RAW-Konverter kann sich mehr Zeit lassen und es gibt mehrere RAW-Konverter, von denen ich den besten benutzen kann. Das ist ein Grund, Bilder im RAW-Format zu speichern. Ein weiterer Grund für das Raw Format ist die Gerichtsverwertbarkeit. denn ein RAW kann man nicht verändern und wieder Abspeichern. es wird wenn es verändert ist immer als RGB Format abgespeichert. Die Firma sony hat z.B. einen Sensor entwickelt der die Lichtteilchen effektiever auffängt als es normale Pixel sonst tun. ein Pixel ist nicht so rechteckig wie es scheint , sonern er ist in etwa rund bis elliptisch.Somit geht in den ecken Licht vorbei. Das wird bei den Sensoren gespiegelt und somit zusätzlich genutzt. Die Nikon Kameras sind meist mit Sony Sensoren ausgestattet, da Nikon keine eigene herstellt. Canon allerdings macht sie selbst und arbeitet in Augenblich an einem 250 Megapixel Sensor.....Na ja, wenn sie auch dazu die Objektive mit der entsprechenden Auflösung anbieten:::Bildrauschen Als Bildrauschen beziehungsweise Rauschen wird in der digitalen Photographie die Degradation eines Bildes durch Überlagerung von Bildpunkten, die keinen Bezug zum Bildinhalt haben, bezeichnet. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist ein Maß für den Rauschanteil. Man kennt das auch vom Musikhören von der Schallplatte oder vom Band. Auch da ist ein akustisches Rauschen im Hintergrund. Ein gewisses Grundrauschen, das in der Regel vom Bildbetrachter nicht wahrgenommen wird, ist in der digitalen Photographie gang und gäbe. Grund hierfür ist, dass bei Digitalkameras die Helligkeitswerte des Bildes mit lichtempfindlichen Sensoren „gemessen“ und in digitale Werte umgewandelt werden. Dabei entstehen nicht nur Nutzsignale, sondern auch Störungen, die als Bildrauschen sichtbar werden. Vielfach wird das Rauschen mit dem so genannten „Korn“ in der analogen Photographie - auch wenn die Strukturen ganz anders aussehen - verglichen und als künstlerisches Gestaltungsmittel herangezogen. Im Zuge immer höherer Auflösungen heutiger Kameras tritt das Thema Bildrauschen verstärkt in den Vordergrund. Ursache dafür ist, dass mit der gesteigerten Auflösung, beispielsweise bei Kompaktkameras, die Sensorflächen kaum vergrößert wurden, so dass nun auf der gleichen Fläche doppelt so viele Einzelsensoren angeordnet sind. Je kleiner die einzelnen jeweils für einen Bildpunkt zuständigen Sensoren auf einem CCD- oder CMOS-Chip sind, desto weniger Licht bekommt der einzelne Sensorpunkt bei der Belichtung ab. Um dem entgegen zu wirken, müssen die empfangenen Signale verstärkt werden. Damit geht - vereinfacht ausgedrückt - eine Erwärmung, die eine der Hauptursachen für das von Signalverarbeitungsfehlern verursachte Bildrauschen ist, einher. Auch die Güte der Signalverarbeitung hat Einfluss auf das Bildrauschen, weshalb sie beim Kamerakauf nicht unberücksichtig bleiben sollte. Digitale Spiegelreflexkameras, die mit einem großflächigeren Chip ausgestattet sind, liefern grundsätzlich eine bessere Bildqualität und das Bildrauschen ist nur unter extremen Bedingungen ein Thema. Arbeitstemperatur Mit steigender Arbeitstemperatur und der dadurch bedingten Erwärmung des Aufnahmechips nimmt die Gefahr des Bildrauschens zu. Zur Erhöhung der Betriebstemperatur trägt aber nicht nur die Außentemperatur bei, sondern auch das Kameradisplay. Je länger man also vor der Aufnahme mit dem Display oder dem elektronischen Sucher arbeitet, desto stärker heizt sich der Chip auf, weil er dabei Licht empfängt und dieses in Bildsignale umwandelt. Um die Erhitzung des Sensors vor der Aufnahme zu reduzieren, müsste die Kamera über einen optischen Sucher verfügen. Eine andere Option ist, die Kamera erst kurz vor der Aufnahme einzuschalten - dann könnte einem aber das ein oder andere Motiv entgehen. ISO-Einstellung Bei widrigen Lichtverhältnissen verfügen Kameras über die Option, den ISO-Wert, also die Empfindlichkeit des Sensors, erhöhen zu können. Je nach Sensor erkauft man sich diesen Vorteil mit stärkerem Bildrauschen, denn bei der Erhöhung der Empfindlichkeit werden die Signale, die vom Aufnahmechip der Kamera erfasst werden, elektronisch verstärkt. Verhindern lässt sich das durch einen höheren ISO-Wert bedingte Bildrauschen dadurch, indem mit einer geringeren Empfindlichkeit photographiert wird und ein Stativ oder auch der Blitz zum Einsatz kommen. Auf den relativ kleinen Kameradisplays, selbst wenn die Kamera über eine Lupenfunktion verfügt, ist das Bildrauschen übrigens nicht erkennbar, sondern erst später am Monitor oder wenn die Aufnahmen zu Papier gebracht werden. Bildgröße Das Bildrauschen steht in Abhängigkeit zur Bildgröße. Wird beispielsweise eine 8-Megapixel-Aufnahme, die problemlos auf 20 x 30 cm zu Papier gebracht werden kann, auf eine Fläche von 200 x 300 Bildpunkte für eine Präsentation beispielsweise runtergerechnet, so ist kein Bildrauschen mehr sichtbar. Die Strukturen sind einfach zu klein, um bei einer verringerten Bildfläche noch als störend wahrgenommen zu werden. Wird dagegen eine vom Bildrauschen gekennzeichnete 3 Megapixel Aufnahme auf 6 Megapixel vergrößert, so wird das Bildrauschen verstärkt. Vermeidung von Bildrauschen Photographieren mit niedrigen ISO-Werten um und unter ISO 200 Sind die Lichtbedingungen nicht optimal, lieber ein Stativ einsetzen um längere Belichtungszeiten wählen zu können, statt die Empfindlichkeit des Sensors zu erhöhen Einsatz des Blitzes gewährleistet das Arbeiten mit einer niedrigeren Empfindlichkeit Aktivierung der kameraseitigen Unterdrückung des Bildrauschens: Während der Bildspeicherung werden spezielle Algorithmen angewendet, die das Bildrauschen minimierenEin Großteil der auf dem Markt erhältlichen Bildbearbeitungsprogramme erlaubt die nachträgliche Reduktion des Bildrauschens. Der Vorteil liegt darin, dass der Anwender gezielt Bildkorrekturen vornehmen kann und die Originaldatei unangetastet bleibt. Von der Möglichkeit der kamerainternen Rauschunterdrückung nehmen viele Abstand, da sie nicht so gezielt eingesetzt werden kann.Also bleiben nur wenige Möglichkeiten das Rauschen zu minimieren. Halte den Sensor kühl, indem du ihn beim Aufbau der Beleuchtung nicht beleuchtest, und die Kamera so lange aus und das Objektiv abgedekt lässt wie nur möglich. und beleuchte die Kamera nicht, und wenn es sich nich vermeiden lässt, dann deck sie ab z.B. mit einem weißen Tuch.Bei hohen Themperaturen würde ich mich auch nicht scheuen mit Kühlakkus oder Matten zu arbeiten. Somit wissen wir nun, die technische Qualität eines Fotos ist von vielen Faktoren abhängig, die inenander greifen. Doch wohlgemerkt...nur die Technische. Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht. Andreas Feininger Fotografieren ist die Kunst, trotz aller Technik gute Bilder zu machen Autor Unbekannt Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen. Friedrich Dürrenmatt Zum Photographieren braucht man Zeit. ohne die Zeit ist es nur Knipsen. Du kannst dir die teuerste Ausrüstung und die Beste Software zulegen, sie nutzt dir nix wenn du kein Talent hast. Photographieren ist sowohl Kunst als auch Handwerk. Doch das Auge für die Schönheit ist eine Grundvorraussetzung wie die Sprache für das Verstehen. Genau wie es Menschen gibt die dir einen Sachverhalt mit wenigen Worten verständlich darlegen können , was andere nicht in einem ganzen Aufsatz schaffen so gibt es Menschen die das Schöne und Berührende in ein Bild fassen können was andere in einem ganzen Bilband nicht hin kriegen. Das Gute allerdings ist heutzutage, das Üben nicht mehr so teuer ist wie es zu analog Zeiten noch war. Und wenn du dann einige tausend Bilder gemacht hast, und mal so 100 die du als gut enpfindest zusammenstellst, und die Anderen zeigst....kann es sein das immer wieder bei manchem Bild verweilt wird, und es länger angeschaut wird als andere..Dann weißt du, du hast etwas schönes geschaffen.