Wie viele Begleiter?

 

Auf der Prüfungsbescheinigung können beliebig viele Begleiter eingetragen werden. Etwa zwei Drittel der Jugendlichen benennen zwei Personen: Meist sind das die Eltern.

Die meisten BF17-Teilnehmer mit nur einem Begleiter kommen zu dem Schluss, dass das nicht ausreicht. Dagegen finden mehr als drei Viertel der Fahranfänger mit zwei oder mehr Begleitern diese Anzahl „genau richtig“.

Mit zunehmender Anzahl von Begleitern bekommen die Jugendlichen mehr Gelegenheiten zum Autofahren: Hat ein Erwachsener keine Zeit oder keine Lust zu einer Begleitfahrt, kann ein anderer einspringen. Außerdem ergeben sich bei mehreren Begleitern automatisch auch mehr Fahrtanlässe, da die Erwachsenen unterschiedliche Ideen und Fahrtwünsche mitbringen. So eröffnet sich dem Fahranfänger eine Bandbreite an Übungsmöglichkeiten.

Für BF17-Teilnehmer ist unsere Empfehlung: Sucht euch mindestens zwei Begleitpersonen aus – lieber einen Erwachsenen zu viel, als zu wenig benennen! Pro Begleiter sind die Mehrkosten bei der Antragstellung zum BF17 nur gering.

Neben Eltern dürfen auch andere verwandte und nicht-verwandte Personen als Begleiter tätig werden. Zum Beispiel kann es für Auszubildende vorteilhaft sein, ältere Arbeitskollegen als Begleiter auszusuchen. So können praktische Fahrgemeinschaften zum Arbeitsplatz gebildet werden. Als weitere Übungsmöglichkeit können Fahranfänger gemeinsame berufliche Termine mit Kollegen nutzen.