Und dann gehts alleine weiter

 

Nach der Phase des Begleiteten Fahrens liegt es an den jungen Fahrern, das in der Fahrschule Gelernte und im BF 17 Geübte beim Allein-Fahren umzusetzen. Dafür haben sie gute Voraussetzungen – zumal, wenn sie von ihren Eltern weiter unterstützt werden.

Auch nach dem Begleiteten Fahren sollten Eltern sich für das Autofahren ihrer Kinder interessieren und mit ihnen darüber sprechen: Wohin fahren sie und zu welcher Tageszeit? Wer sitzt als Mitfahrer im Auto? Dies gilt besonders für die ersten Monate des selbstständigen Fahrens. Dabei sollten Eltern an die Erfahrungen aus der Begleitzeit anknüpfen und ihre Vorstellungen von einer sicheren Verkehrsteilnahme klar formulieren.

Früher oder später stellt sich zudem die Frage nach dem eigenen Auto. Häufig ist das erste Auto von Fahranfängern ein älteres Modell. Darin fehlt oftmals die heute serienmäßige Ausstattung mit Airbag und Antiblockiersystem (ABS), geschweige denn, neue Fahrerassistenzsysteme.

Derartige Systeme sind in modernen Fahrschul- oder Familienwagen, die die Jugendlichen aus BF 17 kennen, häufig vorhanden. Der Umstieg auf das erste eigene Auto bedeutet deshalb nicht nur eine Umstellung auf ein älteres, weniger komfortables Modell. Vielmehr ist er oft ein Schritt hin zu weniger technisch unterstützter Verkehrssicherheit. Wir raten daher dringend, dass Fahranfänger und ihre Eltern beim Autokauf auf die Ausstattung achten und keine technisch veralteten Autos wählen. Sonst kann in einer ernsten Situation der Fahrspaß schnell vorbei sein.