Tipps für den Fahrer mit 17

 

Dein Begleiter fährt nicht mit Dir, weil er alles besser weiß. Vielmehr geht es ihm um Deine Sicherheit im Straßenverkehr. Denn er hat Erfahrung, von der Du profitieren kannst.

Sei offen für Bewertungen, Vorschläge, Lob und Kritik Deines Begleiters. Wenn Du einmal unsicher bist, sprich ihn an, dazu fährt er mit. Du musst nicht jede Situation allein meistern, das ist der Vorteil von BF 17.

Schlage Deinem Begleiter den gemeinsamen Besuch einer Schulung zu BF 17 vor. So könnt ihr euch schon rechtzeitig vorab aufeinander einstellen und eure gegenseitigen Erwartungen klären.

Fahre nur dann, wenn Du Dich körperlich fit fühlst. Kein Alkohol und keine Drogen – das ist selbstverständlich. Fahre nie, wenn Du Dich krank oder müde fühlst. Achte stets darauf, dass auch Dein Begleiter nicht zu viel Alkohol getrunken hat, krank oder übermüdet ist.

Schlage Deinem Begleiter Fahrtziele vor. Besonders gerne gehen Begleiter auf Fahrtwünsche ein, die sie mit ihren eigenen Interessen verbinden können. Wenn ein Begleiter etwas besorgen möchte, dann biete Dich als Fahrer an. Prüfe auch, ob sich eines Deiner Fahrtziele mit einem Fahrtziel Deines Begleiters kombinieren lässt. Gibt es feste Termine im Wochenverlauf, die sich zum gemeinsamen Fahren mit einem Begleiter eignen? Diese Termine solltest Du zusammen mit ihm verabreden und am besten in einem Kalender festhalten. Fährt ein Begleiter zur gleichen Zeit zur Arbeit wie Du zur Schule? Lässt sich der Weg zu Deinem Sportstudio mit dem Weg zum Einkauf verbinden? Du wirst sehen: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, das Begleitete Fahren in den Alltag einzubinden. Verlass dich nicht auf Fahrgelegenheiten, die sich zufällig ergeben, sondern versuche, sie zu planen.

Hast Du schon einmal an ein Fahrtenbuch gedacht? Notiere Dir darin das Datum und den Wochentag, die zurückgelegten Kilometer und ob Du hauptsächlich innerorts, auf Landstraßen oder Autobahnen gefahren bist. Das kannst Du auf einem Blatt Papier, einer PC-Tabellenkalkulation oder mit einem Formular aus dem Internet machen. So hast Du einen Überblick darüber, wie viele Kilometer und unter welchen Verkehrsbedingungen Du schon gefahren bist; auch erinnert dich dein Fahrtenbuch an schöne und vielleicht auch an schwierigere Strecken.