Klasse A1: Leichtkrafträder

 

Diesen »kleinen« Motorradführerschein darf man mit sechzehn Jahren schon machen. Mit ihm darf man sogar schon auf die Autobahn, obwohl man sich angenehmere Fahrten vorstellen kann. Vorteil gegenüber der Klasse M: Mit dem Erhalt der Klasse A1 läuft bereits die Probezeit an.

                                         Klasse A1

LEICHTKRAFTRÄDER bis 125 cm³

 

a)

Krafträder (auch mit Beiwagen) Hubraum max. 125 cm³, Motorleistung max. 11 kW; Verhältnis Leistung/Leermasse max. 0,1 kW/kg.
 

b)

Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 cm³ bei Verbrennungsmotoren und/oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h; Leistung bis max. 15 kW.

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort7)
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Mindestalter: 16

Vorbesitz: -

Eingeschlossene Klasse: AM
 

Ausbildung: Theorie und Praxis

Prüfung: Theorieprüfung und Praktische Prüfung

 

 

Sonderfahrten Klasse A1 Überland Autobahn Dunkelfahrt
bei Ersterwerb 5 4 3
bei Erweiterung von einer anderen Klasse 5 4 3
Dauer der Fahrprüfung 45 Minuten

 

 

 

Schutzkleidung beim Motorradfahren und auch bei der

 

Fahrausbildung

 

 

Ab dem 1. Mai 2014 ist bei „allen Zweiradklassen“ also die Fahrerlaubnisklassen AM; A1; A2 und die Klasse A folgende Motorradschutzkleidung, zur Prüfung zwingend vorgeschrieben:

 

 

Bei allen Zweiradklassen sprechen wir, von allen Fahrerlaubnisklassen wo eine praktische Prüfung vorgeschrieben ist. Dieses beginnen bei der Fahrerlaubnisklasse AM also kleiner Roller 50 ccm und 45 kmH und aufwärts alle weiteren Zweiradklassen.

·       

 

  • Einen geeigneten Sturzhelm
  • Eine Motorradjacke mit Rückenprotektor oder eng anliegende Jacke und darunter einen Rückenprotektor
  • Eine Motorrad- Hose
  • Motorrad- Stiefel
  • Motorrad- Handschuhe

Hinweis: Schutzkleidung welche zur Prüfung vorgeschrieben sind, sind dann auch bei allen Fahrstunden Pflicht, da ansonsten der Fahrlehrer bzw. die Fahrschule grob Fahrlässig handelt. Dieses würde bedeuten keinen Versicherungsschutz der Fahrschüler bei einem Sturz oder einem Unfall. Dieses Risiko kann die Fahrschule nicht übernehmen.

 

Auch ist nach unserer Auffassung es nicht mehr möglich, dass die Schutzkleidung von der Fahrschule gestellt wird, da die Schutzkleidung passen bzw. eng anliegen muss.

 

 

Das A und O einer guten Motorradkleidung ist, dass diese gut sitzt und passt. Ein Helm welcher von 20 oder mehr verschiedenen Fahrern- innen getragen wurde, hat nicht mehr die optimale Passform. Auch stelle man sich vor, nach der Mittagspause bekommt man einen Helm, welcher den ganzen Vormittag getragen worden ist und komplett verschwitzt ist. Der Schweiß im Helm ist dann auch noch eventuell von einem mir gänzlich unbekannten Menschen. Wer möchte so einen patsch nassen Helm, 90 Minuten tragen? Dieses gilt natürlich auch für alle anderen Schutzkleidungen, vom den Handschuhen über die Schuhe bis hin zur Jacke. Nach unserer Auffassung ist dies aus hygienischen Gründen nicht tragbar und auch keinem unserer Schüler- innen zumutbar.

 

Aus diesen Gründen bringt jeder Fahrschüler seine Schutzkleidung selbst mit.

 Kommt erst mal zu mir und ich berate euch was ihr zuerst mal braucht….und dann schaut mal in Ebay und Kleinanzeigen. Da werden Massen an guten Sachen angeboten für kleines Geld.