Klasse AM: Kleinkrafträder

 

 

Mit der Klasse AM beginnt die Mobilität. Zwar auf 50 bzw. 45 km/h beschränkt, aber dafür auch wesentlich billiger und einfacher in der Ausbildung als die Klasse A1. Denn es fallen z.B. die Sonderfahrten weg. Wer hauptsächlich innerorts fährt, für den ist die Klasse AM die ideale Wahl.

In der Klasse B also dem Autoführerschein ist die Klasse AM mit drin.

 

                                  Klasse AM  (Ehemals Klasse M)

 
ZWEIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER
(Moped, Mokick) /
DREIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER /
VIERRÄDRIGE LEICHTKRAFTFAHRZEUGE

 

a)

Zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit bbH max. 45 km/h;
• bei elektrischer Antriebsmaschine Nenndauerleistunghöchstens 4 kW;
• bei Verbrennungsmotor Hubraum max. 50 cm³.
 

b)

Krafträder bbH max. 45 km/h, die Merkmale von Fahrrädern aufweisen (Fahrräder mit Hilfsmotor);
• Elektromotor oder Verbrennungsmotor mit max. 50 cm³Hubraum.
 

c)

Dreirädrige Kleinkrafträder mit einer bbH von nicht mehr als 45 km/h;
• Hubraum bei höchstens Fremdzündungsmotoren  50 cm³;
• bei anderen Verbrennungsmotoren Nutzleistung max. 4 kW;
• bei Elektromotor Nenndauerleistung max. 4 kW.
 

d)

vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer bbH vonnicht mehr als 45 km/h;
• Hubraum bei
 höchstens Fremdzündungsmotoren  50 cm³;
• bei anderen Verbrennungsmotoren Nutzleistung max. 4 kW;
• bei Elektromotor Nenndauerleistung max. 4 kW;
• Leermasse max. 350 kg (bei Elektrofahrzeugen ohne die Masse der Batterien).

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort7)
  • Nachweis über Tag und Ort der Geburt

Mindestalter: 16

Vorbesitz: -

Eingeschlossene Klassen: -
 

Ausbildung: Theorie und Praxis

Prüfung: Theorieprüfung und Praktische Prüfung

 

 

 

Schutzkleidung beim Motorradfahren und auch bei der

 

Fahrausbildung

 

 

Ab dem 1. Mai 2014 ist bei „allen Zweiradklassen“ also die Fahrerlaubnisklassen AM; A1; A2 und die Klasse A folgende Motorradschutzkleidung, zur Prüfung zwingend vorgeschrieben:

 

 

Bei allen Zweiradklassen sprechen wir, von allen Fahrerlaubnisklassen wo eine praktische Prüfung vorgeschrieben ist. Dieses beginnen bei der Fahrerlaubnisklasse AM also kleiner Roller 50 ccm und 45 kmH und aufwärts alle weiteren Zweiradklassen.

·       

 

  • Einen geeigneten Sturzhelm
  • Eine Motorradjacke mit Rückenprotektor oder eng anliegende Jacke und darunter einen Rückenprotektor
  • Eine Motorrad- Hose
  • Motorrad- Stiefel
  • Motorrad- Handschuhe

Hinweis: Schutzkleidung welche zur Prüfung vorgeschrieben sind, sind dann auch bei allen Fahrstunden Pflicht, da ansonsten der Fahrlehrer bzw. die Fahrschule grob Fahrlässig handelt. Dieses würde bedeuten keinen Versicherungsschutz der Fahrschüler bei einem Sturz oder einem Unfall. Dieses Risiko kann die Fahrschule nicht übernehmen.

 

Auch ist nach unserer Auffassung es nicht mehr möglich, dass die Schutzkleidung von der Fahrschule gestellt wird, da die Schutzkleidung passen bzw. eng anliegen muss.

 

 

Das A und O einer guten Motorradkleidung ist, dass diese gut sitzt und passt. Ein Helm welcher von 20 oder mehr verschiedenen Fahrern- innen getragen wurde, hat nicht mehr die optimale Passform. Auch stelle man sich vor, nach der Mittagspause bekommt man einen Helm, welcher den ganzen Vormittag getragen worden ist und komplett verschwitzt ist. Der Schweiß im Helm ist dann auch noch eventuell von einem mir gänzlich unbekannten Menschen. Wer möchte so einen patsch nassen Helm, 90 Minuten tragen? Dieses gilt natürlich auch für alle anderen Schutzkleidungen, vom den Handschuhen über die Schuhe bis hin zur Jacke. Nach unserer Auffassung ist dies aus hygienischen Gründen nicht tragbar und auch keinem unserer Schüler- innen zumutbar.

 

Aus diesen Gründen bringt jeder Fahrschüler seine Schutzkleidung selbst mit.

 

 

Kommt erst mal zu mir und ich berate euch was ihr zuerst mal braucht….und dann schaut mal in Ebay und Kleinanzeigen. Da werden Massen an guten Sachen angeboten für kleines Geld.